Hochwertiges Nassfutter für Katzen erkennen – Ein einfacher Guide
Die Auswahl an Nassfutter für Katzen ist groß. Im Tierfachhandel und in Onlineshops gibt es viele verschiedene Sorten, Zutaten und Qualitätsversprechen. Doch nicht jedes Katzenfutter hält, was die Verpackung verspricht. Viele Katzenhalterinnen und Katzenhalter fragen sich deshalb: Woran erkennt man wirklich hochwertiges Nassfutter für Katzen?
In diesem Ratgeber zeigen wir dir, welche Kriterien entscheidend sind – vom Fleischanteil über die Zutaten bis hin zum Feuchtigkeitsgehalt im Futter. Außerdem erfährst du, warum hochwertiges Nassfutter für die Gesundheit deiner Katze eine wichtige Rolle spielen kann.
Warum Nassfutter für Hunde und Katzen so sinnvoll sein kann
Ein zentraler Vorteil von Nassfutter für Katzen ist der hohe Feuchtigkeitsgehalt. Während Trockenfutter meist nur etwa 8–10 % Wasser enthält, liegt Nassfutter häufig bei 70–80 % Feuchtigkeit.
Dieser Unterschied kann für Katzen besonders wichtig sein. Katzen stammen ursprünglich von Wüstentieren ab und sind darauf angepasst, einen Großteil ihrer Flüssigkeit über die Nahrung aufzunehmen. Deshalb trinken viele Katzen von Natur aus relativ wenig Wasser.
Der hohe Wasseranteil von Nassfutter kann dabei helfen die tägliche Wasseraufnahme zu unterstützen, die Hydration der Katze zu verbessern und auch die Futterakzeptanz zu erhöhen.
Studien zeigen, dass Katzen, die feuchte Nahrung erhalten, insgesamt mehr Flüssigkeit aufnehmen als Katzen, die ausschließlich Trockenfutter fressen.
Ein veterinärmedizinischer Überblick beschreibt es so:
„Wet food… containing approximately 70–80% moisture can help mimic natural eating habits and support hydration.“
5 Merkmale von hochwertigem Nassfutter
1. Hoher Fleischanteil
Katzen sind obligate Fleischfresser. Das bedeutet, dass sie auf eine Ernährung mit tierischen Proteinen angewiesen sind.
Hochwertiges Nassfutter für Katzen basiert daher in erster Linie auf Fleisch.
Expertinnen und Experten empfehlen einen Fleischanteil von mindestens 50 % oder mehr, damit Katzen ausreichend hochwertiges Protein erhalten.
Achte darauf, dass eine konkrete Fleischquelle genannt wird (z. B. Huhn, Rind oder Lachs) und das Fleisch möglichst an erster Stelle der Zutatenliste steht.
Ein hoher Fleischanteil liefert wichtige Aminosäuren für den Muskelerhalt, Energie und ein starkes Immunsystem.
Besonders wichtig für Katzen ist außerdem Taurin, eine lebensnotwendige Aminosäure für Herz, Augen und Stoffwechsel.
2. Transparente Zutatenliste
Je klarer die Deklaration, desto besser. Gute Futtersorten nennen genau welche Fleischarten enthalten sind, welche Gemüsesorten & -anteile oder Kräuter enthalten sind und auch welche Vitamine oder Mineralstoffe ergänzt werden.
Unklare Begriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“ ohne genaue Herkunft können ein Hinweis auf geringere Qualität sein.
3. Sinnvolle Ergänzungen wie Gemüse
Neben Fleisch können hochwertige Futtersorten Gemüse und pflanzliche Zutaten enthalten. Diese liefern Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und natürliche Vitamine.
Wichtig ist jedoch: Fleisch bleibt der Hauptbestandteil, Gemüse dient nur als Ergänzung.
4. Ausgewogene Nährstoffe
Eine gesunde Tierernährung besteht aus mehreren Nährstoffgruppen: Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Wasser.
Ein hochwertiges Nassfutter kombiniert diese Bestandteile in einem ausgewogenen Verhältnis, das auf Katzen abgestimmt ist.
5. Gute Akzeptanz und natürliche Rezeptur
Neben den Inhaltsstoffen spielt auch die Schmackhaftigkeit eine große Rolle. Nassfutter wird von vielen Katzen eher bevorzugt, weil Geruch und Textur stärker an natürliche Beute erinnern.
Das kann besonders hilfreich sein bei wählerischen oder älterenKatzen, aber auch bei Katzen mit geringem Appetit.
Hochwertiges Nassfutter
Als wir unser eigenes Nassfutter entwickelt haben, haben wir uns an genau den Punkten orientiert, über die wir oben geschrieben haben: viel Fleisch, eine überschaubare Zutatenliste und keine unnötigen Zusätze.
Unsere Sorte Huhn mit Landgemüse besteht aus 70 % Huhn und wird durch Bio-Landgemüse ergänzt. Auf zugesetzten Zucker oder künstliche Zusätze verzichten wir bewusst – und alle Zutaten werden ehrlich und transparent deklariert.
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Uns war dabei vor allem wichtig, ein Futter zu machen, bei dem man als Tierhalterin und als Tierhalter sofort versteht, was im Napf landet: gute Zutaten, eine klare Rezeptur und guter Geschmack.
Häufige Fragen zu Nassfutter
Ist Nassfutter besser als Trockenfutter?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Nassfutter enthält deutlich mehr Feuchtigkeit als Trockenfutter und kann dadurch zur Flüssigkeitsaufnahme beitragen. Trockenfutter ist dagegen oft praktischer in der Lagerung. Entscheidend ist vor allem die Qualität und Zusammensetzung des Futters.
Wie viel Nassfutter braucht meine Katze?
Die benötigte Menge hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel vom Gewicht, Alter und Aktivitätslevel des Tieres. Die meisten Hersteller geben Fütterungsempfehlungen pro Kilogramm Körpergewicht an.
Kann man Nassfutter und Trockenfutter kombinieren?
Ja, viele Tierhalterinnen und Tierhalter nutzen eine sogenannte Mischfütterung. Dabei wird ein Teil der täglichen Futtermenge als Nassfutter und ein Teil als Trockenfutter gegeben.
Wie lange ist geöffnetes Nassfutter haltbar?
Geöffnetes Nassfutter sollte im Kühlschrank gelagert und möglichst innerhalb von 24 bis 48 Stunden verbraucht werden. Vor dem Füttern empfiehlt es sich, das Futter kurz auf Zimmertemperatur kommen zu lassen.
Quellen
Bernal, D. (2024). Wet Cat Food: More Than a Meal, a Key Ingredient for Feline Wellbeing. American Animal Hospital Association (AAHA).